Was dürfen Hunde essen und was besser nicht?

Was dürfen Hunde essen und was besser nicht?

Inhalt

Was ist die ideale Zusammensetzung von Hundefutter?
Optimale analytische Bestandteile im Hundefutter
     Rohprotein im Hundefutter
     Rohfett im Hundefutter
     Rohfaser im Hundefutter
     Rohasche im Hundefutter
     Feuchtigkeit im Hundefutter
Was darf ein Hund essen?
     Fleisch
     Fisch und Meeresfrüchte
     Leckeres Obst
     Schmackhaftes Gemüse
     Gute Milchprodukte
     Nahrhafte Nüsse
     Reis, Nudeln und Kartoffeln
     Zusatzstoffe
Was darf ein Hund nicht essen?
     Ungesundes Obst
     Falsches Gemüse
     Schlechte Milchprodukte
     Giftige Nüsse
     Süßigkeiten
     Pflanzen
Welches Hundefutter ist das beste?
Tierfutter in der Nähe

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Trockenfutter, Nassfutter, Barfen, Snacks, Leckerli und bei dem ein oder anderen sicherlich auch ab und zu etwas vom Tisch. So kann auf vielen Wegen unterschiedlichstes Futter in den Magen deines Hundes geraten, aber was muss dabei beachtet werden? Kann hier bedenkenfrei alles gefüttert werden? Leider nicht. Wir möchten einige Mythen aufklären und grundsätzlich mehr Klarheit darüber verschaffen, was Hunde essen dürfen und was besser nicht.

Frau und Hund sitzen mit Popkorn vor dem TV
Welche Leckerli darfst du deinem Hund füttern?

Was ist die ideale Zusammensetzung von Hundefutter?

Da es unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten unterschiedlicher Zutaten gibt um die erforderlichen, analytischen Bestandteile eines Hundefutters zu erreichen, möchten wir uns damit befassen, welche Bestandteile beim hochwertigen Hundefutter überhaupt erforderlich sind. Andernfalls leidet das Wohl deines Hundes darunter. Doch was ist denn nun die Grundlage eines optimalen Futters?

  • Hochwertige Eiweiße,
  • ausgewogene Kohlenhydrate,
  • gut verträgliche Ballaststoffe,
  • gesunde Fette
  • Mineralstoffe, 
  • Vitamine
  • und Spurenelemente.

Es ist wichtig zu verstehen, dass dies lediglich die Grundlage eines guten Futters darstellt. Das Alter eines Hundes, die Rasse, das Aktivitätslevel und der Gesundheitszustand sind schlussendlich entscheidend, wie die Zusammensetzung ausfällt. Die richtige Wahl der Zusammensetzung ist derart komplex, dass sie in den meisten Fällen von speziell ausgebildeten Tierärzten übernommen wird. 

Was das ganze Thema Zusammensetzung obendrein verkomplitiert, ist die Tatsache, dass es keine ideale Zusammensetzung der Inhaltsstoffe gibt. Die Auswahl an verschiedene Zutaten ist schlichtweg unendlich. Um uns als Haltern die Zusammensetzung der verschiedenen Futter dennoch so transparent wie möglich zu machen, sind Futtermittelhersteller in Deutschland glücklicherweise mittlerweile dazu verpflichtet die analytischen Bestandteile und Inhaltsstoffe eines jeden Futters gut leserlich auf der Verpackung anzugeben. Die analytischen Bestandteile sollten dabei gewisse Werte nicht über- bzw. unterschreiten und der Inhaltsstoffe sollten natürlich nur Zutaten enthalten, die Hunde essen dürfen. Zutaten die Hunde nicht essen dürfen sollten zwingend vermieden werden. Abhängig davon, welche Zutaten im Futter verwendet werden, kann man von unterschiedlichen Qualitäten im Futter sprechen. 

Verschiedene Gemüse auf einem Haufen
Es gibt unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten von Zutaten
 

Optimale analytische Bestandteile im Hundefutter

Futtermittelhersteller sind dazu verpflichtet, die Bestandteile Rohprotein, Rohfett, Rohfaser, Rohasche und Feuchtigkeit durch unabhängige Labore analysieren zu lassen. Diese Angaben müssen auf der jeweiligen Verpackung des Futters gut leserlich angebracht werden. Im Folgenden möchten wir dir beschreiben, was die einzelnen Bestandteile bedeuten und was die optimalen Werte sind.

Rohprotein im Hundefutter

Rohprotein ist vermutlich der wichtigste Bestandteil von Hundefutter. Unter die Bezeichnung Rohprotein fallen alle tierischen und pflanzlichen Eiweiße, Aminosäuren, Peptide und stickstoffhaltigen Verbindungen. Somit steht die Angabe Rohprotein in direktem Zusammenhang zur Gesamtmenge Protein. 

Wie hoch der Rohproteingehalt ausfallen, muss hängt von vielen Faktoren wie dem Alter, des Aktivitätslevels, dem Gesundheitszustands und der Rasse ab. Eine allgemeine Aussage, dass hochwertiges Futter einen gewissen Proteingehalt nicht unterschreiten dürfe gibt es daher nicht. 

Doch woher kommt das Protein? Oftmals wird fälschlicherweise angenommen, dass Rohprotein ausschließlich aus tierischen Proteinen besteht. Dies ist oftmals nicht der Fall. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Proteinquellen, sowohl tierisch als auch pflanzlich. Da verschiedene Proteinquellen jedoch unterschiedlich gut vom Organismus Hund aufgenommen werden können, ist es enorm wichtig, auf die Inhaltsangaben des Futters zu achten. Grundsätzlich gilt dabei: 

  • Tierische Proteine können besser verdaut werden als pflanzliche.
  • Unterschiedliche tierische Proteinquellen lassen sich teilweise besser oder schlechter verdauen. So sind Leber und Lunge bspw. besser verdaubar als Nebenerzeugnisse, wie Häute und Hörner.

Bei einigen Herstellern werden in der Deklaration Beschreibungen wie Molkereierzeugnisse oder tierische Nebenerzeugnisse gelistet, die nicht weiter erläutert sind. Aufgrund der oben geschilderten unterschiedlichen Verträglichkeiten empfehlen wir, den Hersteller zu kontaktieren und nach Details zu fragen oder vom Kauf abzusehen. In unserem Beitrag Tierische Nebenerzeugnisse haben wir uns intensiver mit den Unterschieden befasst und erläutert, warum Nebenprodukte ihren schlechten Ruf nicht immer verdient haben.

Doch wie hoch sollte der Anteil an Rohprotein in Hundefutter sein? Für Trocken- und Nassfutter gibt Jürgen Zentek in seinem Buch Ernährung des Hundes: Grundlagen – Fütterung – Diätetik des Enke Verlags von 2013, Stuttgart, folgende Werte an:

  • Trockenfutter: 18 - 25 %
  • Nassfutter: > 5,5 %
Innereien
Innereien fallen in Deutschland unter die Kategorie Tierische Nebenerzeugnisse

Rohfett im Hundefutter

Als Rohfett werden alle pflanzliche und tierische Fette wie Fette, Fettsäuren, Wachse sowie fettlösliche Vitamine verstanden. Auch wenn Fett oftmals negativ konnotiert ist, ist Rohfett als Energielieferant eine der wichtigsten analytischen Bestandteile im Hundefutter. Gerade in Welpenfutter ist aufgrund des hohen Energiebedarfs ein erhöhter Rohfettgehalt unerlässlich.

Bei der Empfehlung des optimalerweise vorhandenen Rohfettgehalts in Hundefutter muss wieder zwischen Trocken- und Nassfutter differenziert werden: 

  • Trockenfutter: 8 - 15 %
  • Nassfutter: ≈ 1 %
2 Welpen auf einer grünen Wiese
Der hohe Energiebedarf von Welpen wird oftmals durch Rohfett gedeckt

Rohfaser im Hundefutter

Rohfaser gehört zur Gruppe der Ballaststoffe und bezeichnet den Anteil der unverdaulichen pflanzlichen Fasern. Dazu gehören nicht lösliche Ballaststoffe wie Zellulose, Getreidebestandteile und Gemüse - bei Hundefutter meist in Form von Lignin oder auch Hemizellulose. Der Inhaltsstoff unterstützt die Darmtätigkeit und sorgt für eine geregelte Verdauung des Hundes. Er ist also förderliche beim Aufbau und Erhalt einer gesunden Darmflora. 

Anders als beim Rohfett sollte aktiveren Hunden weniger Rohfaser zur Verfügung gestellt werden, bei Senioren oder korpulenteren Hunden hingegen sollte rohfaserreicher gefüttert werden.

Wie viel Rohfaser sollte schlussendlich optimalerweise in Hundefutter enthalten sein? Auch hier muss wieder zwischen Trocken- und Nassfutter unterschieden werden: 

  • Trockenfutter: 1,5 - 6 %
  • Nassfutter: ≈ 0,5 %

Rohasche im Hundefutter

Über das Thema Rohasche im Hundefutter gibt es unzählige Beiträge. Oftmals wird fälschlicherweise davon ausgegangen, dass sich Rohasche negativ auf die Gesundheit von Hunden auswirkt. Gerne würden wir dieses gesunde Halbwissen aus dem Weg räumen. 

Als Rohasche wird die theoretische Menge bezeichnet, die als unverbrannter Rückstand zurückbleibt, wenn das Futter auf 550 °C erhitzt wird. Das heißt nicht, dass es sich hierbei um herkömmliche Asche z.B. nach einem Lagerfeuer oder im Grill handelt. Vielmehr gibt es Auskunft über die Summer aller anorganischen Stoffgruppen im Hundefutter. Doch was bedeutet das? Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente wie Eisen, Kalzium, Phosphor oder auch Magnesium fallen unter diese Kategorie. 

Ist der Aschegehalt in einem Futter zu hoch, so leiden die Nieren nicht unerheblich. So sollte beispielsweise darauf geachtet werden, dass das Kalzium-Phosphor-Verhältnis stets zwischen 1,1-1,4 zu 1 liegt. Andernfalls kann sich dies direkt auf die Nierenfunktion oder die Harnsteinbildung auswirken. 

Unterm Strich lässt sich also sagen, dass ein Rohascheanteil von unter 4 % nicht unterschritten und ein Anteil von 8 % nicht überschritten werden sollte. Dies ist unabhängig von Trocken- oder Nassfutter. 

Lagerfeuer in der Abenddämmerung
Rohasche ist nicht gleichzusetzen mit der Asche eines Feuers

Feuchtigkeit im Hundefutter

Du wunderst dich, warum bei vielen Trockenfuttern der Feuchteanteil im Futter nicht deklariert wird? Dies liegt daran, dass in Deutschland erst ein Feuchtegehalt von über 14 % angegeben werden muss. Bei den meisten Trockenfuttern liegt dieser in den meisten Fällen zwischen 8 und 12 %. Doch was genau sagt die Feuchtigkeitsgehalt im Hundefutter aus? 

Die Feuchte, Feuchtigkeit oder der Feuchtigkeitsgehalt gibt an, wie viel Wasser prozentual im Futter gebunden ist. Eine genaue Vorgabe, wie hoch dieser Wert sein soll, gibt es nicht. Sollte sehr trockenes Futter gefüttert werden, so ist es ratsam, dem Hund stets ausreichend Trinken zur Verfügung zu stellen. 

Was darf ein Hund essen?

Kommen wir nun zur eigentlichen Frage dieses Beitrags: Was darf ein Hund essen? Gerade zu diesem Thema gibt es etliche Mythen, daher wollen wir damit aufräumen. 

Da wir voraussetzen, dass sich Futtermittelhersteller vor der Produktion ihres Trocken- oder Nassfutters intensiv mit der Verträglichkeit der einzelnen Zutaten befasst haben, soll es in diesem Abschnitt um einzelne Lebensmittel gehen, die dein Hund Zuhause oder beim Spaziergang bekommen würde. Bei größeren Herstellern durchlaufen die Futter während der Entwicklung sogar Verträglichkeitsanalysen, so dass im Nachgang garantiert werden kann, dass ein Großteil der Hunde das Futter annimmt und verträgt. 

Solltest du dich über weitere Mythen aufklären lassen wollen, so findest du mehr dazu in unserem Beitrag Die Top 5 Mythen über Hundefutter

Fleisch

Diesen Abschnitt wollen wir auch relativ kurz halten: Hunde können jegliche Form von Fleisch essen. Rind, Schwein, Huhn, Wild, alles ist möglich. Ja, sogar Insekten stellen eine hervorragende Alternative zu herkömmlichem Fleisch dar und sind hervorragend verträglich. Insbesondere die Schwarze Soldatenfliege gilt als Superfood unter den Insekten. Wir haben 5 Gründe für dich zusammengestellt, warum ein Wechsel zu Insektenfutter ratsam ist. Ein passendes Alleinfutter für deinen Hund findest du in unserem Shop

Fisch und Meeresfrüchte

Auch dieses Thema kann sehr kurz gehalten werden. Fische und Meersfrüchte stecken voller Eiweiße und gesunder Fette. Sofern Fische und Meeresfrüchte gegart, gekocht oder gegrillt sind können sie bedenkenfrei an den Hund verfüttert werden. Doch aufgepasst: Viele Gerichte mit Fisch, die bei uns auf dem Teller landen sind stark gewürzt. Diese sollten nicht im Napf deines Hundes landen.  

Ein frisches Stück Lachs
Fisch beinhaltet viele wichtige Fette und Eiweiße

Leckeres Obst

Viele Obstsorten sind für die gesunde Ernährung eines Hundes unerlässlich. Sofern das Obst unbehandelt ist, liefert es eine Menge Vitamine, die sonst über das Futter aufgenommen werden müssten. Gerade qualitativ minderwertige Futtermittel können oftmals  nicht genügend Vitamine bereitstellen, weshalb dir manches Obst hervorragend unter die Arme greifen kann. Die folgenden Obstsorten können allesamt bedenkenfrei gefüttert werden. 

  • Apfel
  • Ananas
  • Banane
  • Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren oder Johannisbeeren
  • Mango
  • Melone
  • Aprikosen, Kirschen, Nektarinen oder Pfirsiche. Die Kerne müssen dabei selbstverständlich vorher entfernt werden. 

Doch nicht alle Obstsorten dürfen von deinem Hund gegessen werden. Um welche Sorten es sich handelt haben wir dir hier zusammengefasst. 

Schmackhaftes Gemüse

Wir gehen davon aus, dass die meisten Leser dieses Beitrags aus Deutschland oder Österreich kommen. Und genau dies kannst du dir zunutze machen. Dank unseres heimischen Klimas wachsen viele Gemüsesorten regional und sind günstig erhältlich. Glücklicherweise kann dein Hund viele von ihnen gut vertragen - wenn auch oft weichgekocht. Auf diesem Weg können viele Vitamine aufgenommen werden. Die folgende Liste an Gemüsen kannst du bedenkenlos verfüttern: 

  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Chicorée
  • Chicoréewurzel
  • Karotte
  • Kohlrabi
  • Kürbis
  • Eisbergsalat
  • Spargel
  • Süßkartoffeln
  • Zucchini

Im Beitrag falsches Gemüse findest du eine Auflistung darüber, welche Gemüsesorten du nicht verfüttern darfst. 

Gute Milchprodukte

Jeder Hund fällt über alle Käsesorten her, doch darf er diese essen? In vielen Fällen leider nicht. Die oftmals hohen Laktosewerte und Salzgehalte in Milchprodukten sind für den Hund nicht bekömmlich. Eine Übersicht von unverträglichen Milchprodukten findest du hier. Welche Milchprodukte du deinem Hund jedoch füttern kannst, zeigt die folgende, wenn auch kurze Liste: 

  • Harzer Käse
  • Naturjoghurt
  • Laktosefreie Milch

Nahrhafte Nüsse

Nüsse stecken voller Fette, Eiweiß, Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Alle das kann hervorragend vom Hund verwertet werden. Der hohe Fettgehalt kann jedoch bei zu großen Mengen an Nüssen zu einem Fettansatz führen, der hohe Anteil an Ballaststoffen zu Verdauungsproblemen. Daher sollten stets nur kleinere Mengen verfüttert werden. Welche Nüsse grundsätzlich vertragen werden, findest du in der folgenden Liste: 

  • Ungesalzene Cashewkerne
  • Erdnüsse
  • Geschälte Haselnüsse
  • Geschälte Walnüsse

Von welchen Nüssen du besser die Finger lassen und deinem Hund nicht in den Napf geben solltest, findest du in der Übersicht Giftige Nüsse.  

Teilweise aufgeknackte Walnüsse
Walnüsse müssen unbedingt geschält werden
 

Reis, Nudeln und Kartoffeln

Wer kennt es nicht? Oftmals verschätzt man sich bei der Zubereitung eines Nudel-, Kartoffel- oder Reisgerichts, so dass etwas übrig bleibt. Nun stellt sich die Frage, ob die Leftovers an den Hund verfüttert werden können. Ja - sofern nicht gewürzt wurde! Viele Alleinfuttermittel von Hunden beinhalten einen großen Prozentsatz an Reis oder Kartoffeln, weshalb die kohlenhydratreichen Zutaten selbstverständlich vom Hund in gekochter Form verzehrt werden können. Du solltest lediglich darauf achten, dass das Futter nicht zu heiß ist und du es nicht zu oft verfütterst. 

Zusatzstoffe

Gerade bei diesem Thema wird oft davon ausgegangen, dass Zusatzstoffe nichts auf dem Speiseplan eines Hundes zu suchen haben. Dem möchten wir bewusst widersprechen. Zusatzstoffe können auch ausschließlich positive Auswirkungen auf das Futter haben und bspw. den Anteil der Spurenelemente, Vitaminen oder Mineralstoffe auf das erforderliche Maß anheben. Viele Produkte könnten die erforderlichen Bestandteile ohne die Zugabe von Zusatzmitteln gar nicht erreichen. Dies ist allen nennenswerten Herstellern bewusst und wird in den meisten Fällen mit angegeben.

Was darf ein Hund nicht essen?

Der ein oder andere von euch wird es von seinem Hund kennen: Beim Spaziergang frisst der Hund verschiedenste Gräser und in der Küche wird alles verschlungen, was nicht schnell genug aufgehoben wird. Doch leider darf der Hund nicht alles davon essen. Wir haben euch eine Liste mit Lebensmitteln, Obst, Gemüse, Pflanzen und auch Substanzen ausgearbeitet, die dein Hund nicht essen sollte. Bitte lies die Liste aufmerksam, manche der aufgeführten Dinge können sogar tödlich sein.

Ungesundes Obst

Obst kann in vielen Fällen bedenkenlos an Hunde verfüttert werden, eine Aufstellung dazu findest du hier. Welche Obstsorten du jedoch zwingend vermeiden solltest, haben wir dir in der folgenden Liste aufgeführt. Alle aufgeführten Lebensmittel sind giftig für den Hund: 

  • Avocado (Schale und Kern)
  • Pfirsich (Kern)
  • Rosinen
  • Weintrauben
Dunkle Weintrauben die an Reben hängen
Weintrauben sind giftig für deinen Hund

Falsches Gemüse

Gemüse stecken voller Vitamine und Mineralstoffe, weshalb sie grundsätzlich ideal für die Ernährung deines Hundes geeignet sind. Doch nicht alle Gemüse werden vom Hund vertragen, erst recht nicht in rohem Zustand. Wir haben dir eine Liste an Gemüsesorten ausgearbeitet, die du definitiv vermeiden solltest. In unserem Beitrag schmackhaftes Gemüse findest du eine Auflistung über die Sorten, die du deinem Hund füttern darfst. 

  • Aubergine (roh)
  • Blumenkohl (roh)
  • Brokkoli (roh)
  • Grünkohl (roh)
  • Kohl (roh)
  • Lauch (roh) - Tödlich

Es ist unschwer erkennbar, dass diese Gemüsesorten allesamt in der rohen Form giftig für deinen Hund sein können. Sollten sie vorher durchgegart oder gekocht sein, stellen sie keine Gefahr mehr dar. Um jedoch sicher zu gehen und kein Risiko einzugehen würden wir im privaten Bereich grundsätzlich die Finger von diesen Gemüsesorten lassen. Das heißt nicht, dass die Gemüsesorten nicht in Futtermitteln von namhaften Herstellern verarbeitet sein dürfen. 

Schlechte Milchprodukte

Die Liste der Milchprodukte, die du bei der Ernährung deines Hundes vermeiden solltest ist lang. Dies liegt vor allem an den hohen Laktosewerten und dem hohen Salzgehalt. Doch nicht alle Produkte müssen gemieden werden, siehe gute Milchprodukte. Welche Produkte jedoch nicht im Napf deines Hundes landen sollten, zeigt dir die folgende Liste: 

  • Camembert
  • Joghurt (wird nicht von jedem Hund vertragen)
  • Laktosereiche Käsesorten
  • Milch
  • Mozzarella
  • Sahne

Giftige Nüsse

In unserem Beitrag über nahrhafte Nüsse haben wir darüber berichtet, welche Nüsse grundsätzlich gut vertragen werden und dem Speiseplan hinzugefügt werden dürfen. Von einigen Nussarten solltest du jedoch bei der Ernährung deines Hundes absehen: 

  • Gesalzene Erdnüsse
  • Mandeln
  • Macadamia

Süßigkeiten

Jeder Mensch liebt Süßigkeiten und das in den unterschiedlichsten Formen. Von Gummibärchen in der Mittagspause, über Chips vor dem TV bis hin zum Eis an heißen Tagen. Doch was davon darf ein Hund essen? Wir sind der Frage nachgegangen und haben folgende Antwort für dich: Dein Hund darf keine Süßigkeiten verzehren - gar keine. Dies liegt vor allem an dem hohen Zuckergehalt. Zucker hat grundsätzlich nichts auf dem Speiseplan eines Hundes zu suchen. Selbst in Leckerlis sollte darauf verzichtet werden. Wir haben eine kurze Liste an Süßigkeiten erstellt, die du deinem Hund nicht füttern solltest: 

  • Gesüßtes Eis
  • Chips
  • Lakritze
  • Gummibärchen
  • Kaugummi
  • Popkorn
  • Schokolade
  • Wassereis
Verschiedene bunte Süßigkeiten in Aluschalen
Jegliche Form von Süßigkeit sollte nicht an den Hund gelangen

Pflanzen

Gerade während eines Spaziergangs essen Hunde verschiedenste Pflanzen. Doch nicht nur beim Gassi gehen sondern auch in der eigenen Wohnung können unterschiedliche Pflanzen angefressen werden. Von welchen Pflanzen du deinen Hund fernhalten solltest findest du in der folgenden Aufstellung: 

  • Aloe vera
  • Amaryllis
  • Efeugewächse
  • Eukalyptus
  • Gummibaum
  • Maiglöckchen
  • Marihuana
  • Narzisse
  • Oleander
  • Osterglocke
  • Osterlilie
  • Rhododendron
  • Strelitzie

Welches Hundefutter ist das beste?

Unserer Meinung kann diese Frage nicht pauschal beantwortet werden. Es spielen verschiedenste Faktoren wie das Alter, die Rasse, mögliche Unverträglichkeiten und Allergien eine Rolle. Diese Faktoren fallen von Hund zu Hund unterschiedlich aus und auch unterschiedlich schwer ins Gewicht. Außerdem spielen Zutaten und Konsistenz eine große Rolle. Hinsichtlich der Blogüberschrift Was dürfen Hunde essen und was nicht? soll es in diesem kurzen Abschnitt um die Bewertung der Zutaten gehen, im Beitrag Welches Hundefutter ist am besten? haben wir uns darüber hinaus mit den Themen Trockenfutter, Nassfutter, Barfen etc. auseinandergesetzt. 

Grundsätzlich gilt: Das Wohl des Hundes steht an erster Stelle, die Zusammenstellung der Zutaten ist erstmal zweitrangig. Sprich, sofern dein Hund ein Futter gut verträgt, ist dies schon mal ein gutes Zeichen. Doch im Falle einer Allergie oder Unverträglichkeit ist die genaue Zusammensetzung der Zutaten schon relevant. Wie bereits in unserem Abschnitt Was ist die ideale Zusammensetzung von Hundefutter erläutert, gibt es aufgrund der Vielzahl an Zutaten unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten die erforderlichen, analytischen Bestandteile zu erreichen. Ein Futter wird daher oftmals als “gut” bezeichnet, wenn die Zutaten hochwertig sind und der Hund das Futter gut verträgt. 

Unserer Meinung nach müssen folgende drei Kriterien bei der Bewertung von Hundefutter berücksichtigt werden: regional, gesund und nachhaltig. Wenn diese drei Kriterien eingehalten sind und dein Hund das Futter annimmt und verträgt, dann hast du bereits “das beste” Hundefutter gefunden. 

Für uns stand schon immer fest, dass wir diese drei Kriterien in unserem Hundefutter vereinen möchten. Mittlerweile können wir verschiedene Hundefutter in unserem Webshop anbieten, die allesamt regional, gesund und nachhaltig sind. Dabei sorgt die Verwendung der schwarzen Soldatenfliegenlarve als tierische Proteinquelle für die Nachhaltigkeit, die in Deutschland ablaufende Produktion für die Regionalität und die restlichen Zutaten sorgen mit ihren hochwertigen Kohlenhydraten und Mineralstoffen für den entsprechenden Grad an Gesundheit. Lass dich im Beitrag Hundefutter mit Insekten - 5 Gründe warum sich der Wechsel lohnt von den Vorteilen von Insektenfutter überzeugen. 

Tierfutter in der Nähe

Warum sucht man als Hundebesitzer nach Tierfutter in der Nähe? Dies hat in den meisten Fällen zwei banale Gründe: 

  1. Dir ist es nicht möglich, Tierfutter von weiter weg zu holen. In vielen Fällen ist die fehlende Transportmöglichkeit der Grund dafür. 
  2. Du wünscht dir eine ausgiebige Beratung von Ort. 

Gerne möchten wir an dieser Stelle darauf verweisen, dass viele Onlinestores den lokalen Kaufhäusern in nichts nachstehen. Die Auswahl an unterschiedlichen Produkten ist online wesentlich übersichtlicher und hinsichtlich des Know-Hows und der Kundenberatung stehen viele Onlinegeschäfte den Futtermärkten in nichts nach. Fast immer können kompetente Mitarbeiter telefonisch erreicht werden, der Bestellvorgang ist einfach und schnell und du sparst dir den Aufwand das Futter abzuholen. Außerdem können durch Monats-Abos die Kosten gesenkt werden und du bekommst fortan monatlich ohne weiteres Zutun dein Futter zugestellt. 

Kurzum: Du sparst sowohl Zeit als auch Geld. Warum schaust du dir nicht einfach mal unsere Produktauswahl im Onlineshop an, vielleicht kann es dich überzeugen. Gerne kannst du uns bei Fragen über das Kontaktformular kontaktieren. 

Ein Stapel Münzen vor einer Uhr
Onlinebestellungen können Zeit und Geld sparen

Von Philipp Büchner  | May 18, 2022

Autor: Philipp

Bauingenieur auf dem Papier und Larvenflüsterer im Herzen. Bei den Bug Brothers bin ich verantwortlich für die Aufzucht unserer Larven vom Ei bis zur Vorpuppe. Mit dieser Rolle schaffe ich den Spagat zwischen meiner langjährigen Erfahrung im nachhaltigen und ressourcensparenden Bauen und meiner Leidenschaft: dem Foodsaven.

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